Für die Veranstaltung wurden je Kongresstag 3 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer Berlin anerkannt (Kategorie B).
04. Mai 2026 | Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin
14:00 Uhr | Vorstandssitzung der DGTelemed
14:30 Uhr | Mitgliederversammlung der DGTelemed
15:30 Uhr | Treffen der DGTelemed-Arbeitsgruppen (für Mitglieder und Gäste)
„Gemeinsam den digitalen Wandel in Medizin und Pflege gestalten“ – so das Motto unserer Arbeitsgruppen. Darin bündeln wir Expertise aus den Bereichen eHealth, telemedizinische Anwendungen, IT-Technik und Forschung.
Interesse geweckt? Neben den aktuellen Mitgliedern der Arbeitsgruppen laden wir auch interessierte Nicht-Mitglieder ein, im Rahmen des Nationalen Fachkongresses Telemedizin an den AG-Treffen teilzunehmen. Informationen zu den Arbeitsgruppen finden Sie auf der Website der DGTelemed.
AG Ambulante Telemedizin
Leitung: Annette Hempen
inkl. Vortrag: Wie proaktive Gesundheitsversorgung als Wegbereiter für die Telemedizin dienen kann
Sofia Lerm, COE, PredictMe
Gemeinsames Treffen:
AG Telemedizin in Fort- und Weiterbildung
Leitung: Dr. med. Franz Bartmann
AG Wissenschaft und Forschung
Leitung: Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA
Gemeinsames Treffen:
AG Krankenhausreform
Leitung: Günter van Aalst
AG Interdisziplinäre regionale Versorgungsnetzwerke
Leitung: Rainer Beckers
16:15 Uhr | Kaffeepause
16:40 Uhr | Begrüßung im Plenum
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, DGTelemed-Vorstandsvorsitzender
KI: Gekommen, um zu bleiben
KI hält zunehmend Einzug in die Versorgung: von Diagnostik über Entscheidungsunterstützung bis hin zur Organisation von Behandlungsabläufen. Wo liegen Chancen für bessere Versorgung, Entlastung von Fachpersonal und mehr Patientensicherheit und welche Herausforderungen sind zu bewältigen?
Ein Blick auf eine Technologie, die nicht mehr Zukunftsmusik ist, sondern die Versorgung von morgen bereits heute mitgestaltet.
16:45 Uhr | Keynote
Generative KI in der Medizin: Von Pilotstudien zur Versorgung aus der Ferne
Prof. Dr. Aldo Faisal, Lehrstuhl für Digital Health und Data Science an der Universität Bayreuth; Mitglied im Deutschen Ethikrat
17:00 Uhr | Aus der Versorgung
Remote-Medizin der Zukunft: Besser versorgen mit KI und Co.
Dr. med. Eimo Martens, Vorstandsmitglied DGTelemed
Schatten-KI: Patientensicherheit und Datenschutz im Krankenbett
PD Dr. med. Max Skorning, Senior Medical Advisor Clinomic Group GmbH
17:20 Uhr | Aus der Wissenschaft
Verlauf vorhersagen, Versorgung verbessern: DISTANCE:PRO – digitale Verlaufsbeurteilung
Andreas Bleilevens, Projektmanagement DISTANCE:PRO, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Innovationszentrum Digitale Medizin der Uniklinik RWTH Aachen
Moderation: Dr. med. Eimo Martens, Vorstandsmitglied DGTelemed
Vorstellung der Finalist:innen
Die Finalist:innen werden spätestens Anfang April bekanntgegeben. Sukzessive werden dann auch nähere Informationen im Programm verfügbar sein.
Moderation: Dr. med. Franz Bartmann, Dr. med. Daniel Dumitrescu, Vorstandsmitglieder der DGTelemed
ET4Care – Electronic Training 4 Care
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK
Dr. med. Rita Wietfeld, Projektleitung, Rotary Club Witten-Hohenstein
Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Heiko Sorg, Chefarzt Plastische und Ästhetische Chirurgie, Marienhospital Witten
Andreas Junge, selbständiger Designer
NahCare Jena – Transfer Stadt zu Land: Erprobter Telemedizinraum, um Versorgungslücken wohnortnah zu überbrücken
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK
Mandy Steinbrück, Projektleitung, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck
TELE-QOL – Settingsensitive Konzeptualisierung und Erfassung der Lebensqualität in der telemedizinischen Versorgung
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK!
Dr. Klara Greffin, Universität Greifswald
Prof. Dr. Holger Muehlan, HMU Erfurt
Telemedizinische Versorgung der Pflegeheime in der Region Traunstein
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK
Dorit Pröll, Projektkoordinatorin, Telemedizin Zentrum, I. Medizinische Klinik, TUM-Klinikum Rechts der Isar
Herodikos plus – Erste multimodale und integrative Tele-Therapie bei Schmerzen im Muskel-Skelett-System
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK
Dr. Thomas Frenken, Geschäftsführer Herodikos GmbH
Jochen Blaser, Referent für Vertragswesen, Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Niedersachsen
coobi care – Integrierte Plattform für telemedizinische Nachsorge substanzbezogener Suchterkrankungen
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK!
Dr. med. Julian Kruse, Gründe und Chief Medical Officer coobi care, Stigma Health GmbH
eHealth-COMPATH – Partizipative Adaption und Evaluation eines Concept-Mapping-Ansatzes zur Entwicklung von Implementierungsstrategien für eHealth-Lösungen in der Patientenversorgung
WEITERE INFORMATIONEN MIT EINEM KLICK!
Mark Kuypers, Geschäftsführer solimed Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG
Ute Stern, Projektleitung eHealth-COMPATH, solimed Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG
18:25 Uhr | Zusammenfassung
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, DGTelemed-Vorstandsvorsitzender
anschließend | Get-together
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05. Mai 2026 | Kaiserin-Friedrich-Haus, Berlin
09:30 Uhr | Pressegespräch: Gesellschaft im Umbruch – Telemedizin als Lösung
Vorstandsmitglieder der DGTelemed
10:30 Uhr | Begrüßung/Zusammenfassung Tag
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender DGTelemed
10:40 Uhr | Demnächst deutlich digitaler – Wie wir gemeinsam Gesundheit gestalten
Philipp Müller, Leiter der Abteilung 5, Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Notfall- und Krankenhausreform: Heute vernetzen, morgen besser versorgen
Die Reformen von Notfallversorgung und Krankenhausstrukturen gehören zu den größten aktuellen gesundheitspolitischen Vorhaben. Ziele: eine bessere Patientensteuerung, eine stärkere Spezialisierung der Kliniken und eine verlässliche Versorgung – auch in der Fläche. Telemedizin kann eine Schlüsselrolle übernehmen, um Versorgungsstufen sinnvoll zu vernetzen und Ressourcen effizient einzusetzen.
Ein Blick darauf, wie die Ziele beider Reformen durch digitale Strukturen umgesetzt werden können – und wie Telemedizin hilft, gemeinsam wirksam zu werden.
11:00 Uhr | Digital vor ambulant vor stationär: Der Weg zu einer patienten-zentrierten Versorgung
Dirk Engelmann, Leiter des Politikbüros Berlin der TK
11:10 Uhr | Aufsuchender Bereitschaftsdienst: Die andere Lösung für Niedersachsen
Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen
11:20 Uhr | 2026 – Entscheidungsjahr für die Telemedizin
Prof. Dr. Henriette Neumeyer, stellv. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG)
11:30 Uhr | Diskussionsrunde
Philipp Müller, Leiter der Abteilung 5, Digitalisierung und Innovation im BMG (angefragt)
Dirk Engelmann, Leiter des Politikbüros Berlin der TK
Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen
Prof. Dr. Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG
Dr. med. Sandra Dohmen, geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen
Moderation: Annette Hempen, DGTelemed-Vorstandsmitglied
12:20 Uhr | Mittagspause und Ausstellungsbesuch
Preparedness! Mit Telemedizin vor die Welle kommen
Pandemien, Versorgungsengpässe, drohende internationale Bündnisfälle oder regionale Krisenlagen stellen das Gesundheitswesen vor Herausforderungen, die schnelles und koordiniertes Handeln erfordern. Telemedizin kann helfen, Versorgungskapazitäten flexibel zu erweitern, Wege zu verkürzen und medizinische Expertise auch unter schwierigen Bedingungen verfügbar zu machen.
Ein Blick darauf, wie Telemedizin nicht nur reagiert, sondern hilft, der nächsten Welle einen Schritt voraus zu sein.
13:20 Uhr | Resilienz und telemedizinische Vernetzung – Zwei Seiten einer Medaille?!
Prof. Dr. Christian Wallwiener, Geschäftsführer WMC HEALTHCARE GmbH
13:35 Uhr | Offshore-Rettung – Neue Herausforderungen der remote area medicine
Silas Martin Schwencke, Leitung Telemedizin, Oberarzt am Klinikum Oldenburg
13:45 Uhr | Telemedizin in der Katastrophenmedizin
Dr. Anna Müller, Oberingenieurin, Klinik für Anästhesiologie an der Uniklinik RWTH Aachen
13:45 Uhr | Diskussionsrunde
Dr. Anna Müller, Oberingenieurin, Klinik für Anästhesiologie an der Uniklinik RWTH Aachen
Prof. Dr. Christian Wallwiener, Geschäftsführer WMC Healthcare GmbH
Silas Martin Schwencke, Leitung Telemedizin, Oberarzt am Klinikum Oldenburg
Dr. Sebastian C. Semler, Geschäftsführer TMF e. V.
Moderation: Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender der DGTelemed
(in Kooperation mit SPECTARIS)

Versorgung im Fokus: Telemonitoring als Gamechanger
Steigender Versorgungsbedarf bei limitierten personellen und finanziellen Ressourcen stellt das Gesundheitswesen vor strukturelle Herausforderungen. Telemonitoring bietet die Chance, Patient:innen kontinuierlich zu begleiten, um Therapieabbrüche zu verhindern und Verschlechterungen zu vermeiden. Alle Berufsgruppen und Leistungserbringer sind dabei prinzipiell einzubinden. So kann eine optimale Verteilung und Koordination der Aufgaben organisiert werden, wozu auch die kostensparende Skalierung der Datenbearbeitung und -auswertung gehört. Dafür müssen aber noch Voraussetzungen geschaffen werden.
Ein Blick auf ein Instrument, das Versorgung vom reaktiven Handeln hin zu proaktiver, datenbasierter Betreuung weiterentwickelt – Potenzial für eine echte Strukturveränderung.
14:45 Uhr | Positionen der DGTelemed zu Telemonitoring
Rainer Beckers, DGTelemed-Vorstandsmitglied
14:55 Uhr | Von der Innovation zur Regelversorgung: Telemonitoring politisch verankern
Matthias Mieves, MdB, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion (Videobotschaft)
15:00 Uhr | Politisches Impulspapier der SPECTARIS-Initiative „Telemonitoring in die Regelversorgung“
Stefan Jentsch, Sprecher der SPECTARIS-Fachgruppe Respiratorische Heimtherapie
15:05 Uhr | Diskussionsrunde
Rainer Beckers, DGTelemed-Vorstandsmitglied
Tobias Gerlach, Sprecher der SPECTARIS-Fachgruppe Respiratorische Heimtherapie
Dr. med. Dora Triché, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und -medizin (DGSM), Leiterin der Abteilung für nichtinvasive Beatmung des Klinikums Nürnberg
Priv.-Doz. Dr. med. Renate Weber, Inhaberin WereMed Praxis für Innere Medizin
Moderation: Prof. Dr. med. Christoph Schöbel, DGTelemed-Vorstandsmitglied
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender DGTelemed
16:10 Uhr | Zusammenfassung und Verabschiedung
Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Vorstandsvorsitzender DGTelemed
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E-Training for Care (ET4Care) ist ein digitales, modulares Schulungsprogramm für medizinisches Fachpersonal zur Weiterbildung im modernen Wundmanagement. Es umfasst 17 Module mit Video-Lerneinheiten à 30–90 Minuten und vermittelt fundiertes Wissen zu Hautanatomie, Wundarten, Heilungsprozessen sowie Themen wie Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom, Hygiene, Infekt- und Schmerzmanagement und Ernährung. Ergänzt werden Inhalte zu moderner Wundversorgung, Materialauswahl, Therapieentscheidungen sowie korrekter Dokumentation.
Die Schulung ist in zwei Abschnitte gegliedert und beinhaltet Prüfungen, deren erfolgreicher Abschluss mit einem Zertifikat bestätigt wird. Die Inhalte sind evidenzbasiert, skalierbar und über die Lernplattform Moodle weltweit zugänglich. Der englische Originalkurs mit Avatar-Videos und Untertiteln ermöglicht internationalen Einsatz. Telemedizinische Supervision und Fallbesprechungen fördern die praktische Umsetzung und vernetzen Fachkräfte global.
Entwickelt wurde ET4Care vom Rotary Club Witten-Hohenstein in Kooperation mit Rotary International und wird bereits umgesetzt, u. a. in Zusammenarbeit mit der Odessa National Medical University, wo das Programm in die medizinische und pflegerische Ausbildung integriert ist.
Dr. med. Rita Wietfeld
Projektleitung
Rotary Club Witten-Hohenstein
Preinsholz 14
58453 Witten
Tel.: +49 172 1847594
Mail: r.wietfeld@et4care.eu
Der Telemedizinraum im Smarten Quartier Jena-Lobeda ist ein Modellprojekt für eine neue Form der medizinischen Versorgung. Ziel ist es, ärztliche Leistungen direkt ins Wohnumfeld zu bringen – digital, barrierefrei und unterstützt durch medizinisches Fachpersonal vor Ort. Patienten nutzen Videosprechstunden, ohne eigene Technik oder Vorkenntnisse zu benötigen. Eine Fachkraft begleitet den Termin, erfasst Vitaldaten und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Bereits etabliert wurden fachärztliche Angebote in Neurologie, Chirurgie, Dermatologie sowie hausärztliche Videosprechstunden. Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Jena, dem Zentrum für ambulante Medizin, dem Ärztenetz Zollmann und der Firma zollsoft.
Als Teil der Smart City Strategie der Stadt Jena wird der Telemedizinraum bis 2027 weiterentwickelt. Aktuell werden die gewonnenen Erkenntnisse gezielt in den ländlichen Raum übertragen, um dort neue Zugänge zur medizinischen Versorgung zu schaffen.
Videomaterial zu NahCare Jena:
JenaTV-Beitrag vom 02.05.2026: Jena eröffnet ersten Telemedizinraum direkt im Wohnquartier
| Stadtwerke Energie Rudolstädter Str. 39 07749 Jena
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Telemedizinraum Ziegesarstr. 13 07747 Jena
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Der Tele-QoL ist ein wissenschaftlich entwickelter und geprüfter Fragebogen, der erfasst, wie telemedizinische Versorgung die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten beeinflusst. Er ergänzt bestehende Instrumente, indem settingspezifische Aspekte der Telemedizin gezielt berücksichtigt werden. Dank Kurz-, Lang- und Indexversion ist er flexibel einsetzbar.
Im Fokus stehen die Erfahrungen der letzten vier Wochen – sowohl positive Aspekte wie mehr Sicherheitserleben und Autonomie als auch mögliche Nachteile, etwa ein empfundener Eingriff in die Privatsphäre oder Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Der Tele-QoL kann auf Papier oder digital angewendet werden und bietet eine fundierte, verständliche Grundlage, um die Auswirkungen telemedizinischer Angebote aus Patientensicht zu beurteilen. Damit eignet er sich gleichermaßen zum Einsatz im Kontext der Evaluation telemedizinsicher Angebote wie auch zum Verlaufsmonitoring im Rahmen der telemedizinischen Versorgung.
Robert-Blum-Straße 13
17489 Greifswald
Tel.: +49 3834 – 420 3800
E-Mail: Tele-qol@uni-greifswald.de
Website: https://teleqol.psychologie.uni-greifswald.de/
Downloads:
Im ländlichen Raum ist die medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohner:innen oft erschwert: lange Wege, Ärztemangel und Unsicherheit führen häufig zu vermeidbaren Krankenhauseinweisungen. Das Projekt im Landkreis Traunstein erprobt daher telemedizinische Akutkonsultationen direkt im Pflegeheim. Bei nicht lebensbedrohlichen Gesundheitsverschlechterungen können Pflegekräfte per Video einen Arzt/eine Ärztin zuschalten. Vitaldaten wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Blutzucker, Temperatur und EKG werden mit CE-zertifizierten Geräten sicher übertragen. Ziel ist eine schnelle Einschätzung im vertrauten Umfeld, um Transporte zu vermeiden, Pflegekräfte zu entlasten und Rettungsdienste sowie Kliniken zu schonen.
Aktuell läuft eine zwölfmonatige Machbarkeitsstudie mit rund 100 Teilnehmenden. Untersucht werden technische Umsetzbarkeit, Zufriedenheit, Prozesszeiten, Behandlungspfade sowie wirtschaftliche Effekte. Langfristig soll das Modell auf andere ländliche Regionen übertragbar sein.
Telemedizin Zentrum am TUM-Klinikum Rechts der Isar
Ismaninger Str. 22
81675 München
Dr. med. Franziska Hahn
Tel.: +49 89 41408551
Mail: franziska.hahn@mri.tum.de
Herodikos plus ist eine multimodale, telemedizinische Bewegungstherapie für Patient:innen mit Rücken-, Knie- und weiteren MSK-Beschwerden. Die Versorgung ist niedrigschwellig, schnell verfügbar und leitliniengerecht. Selbstwirksamkeit und Patienten-Empowerment sind Kernbestandteile.
Herodikos plus ist seit 2022 in der Versorgung, bundesweit verfügbar und für 24 Millionen Versicherte (davon 12,3 Mio. TK-Versicherte) in Deutschland kostenfrei verfügbar. Bis heute haben über 10.000 Patient:innen das Programm durchlaufen.
Studien zeigten eine Adhärenz von 62%, sowie eine klinisch relevante Schmerzreduktion und eine signifikante Funktionsverbesserung, die bis zum Ende der Datensammlung in Woche 32 anhielten. Die ökonomische Evaluation der TK zeigte zudem eine deutliche Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch Reduktion von AU-Tagen, Ausgaben für Medikamente, Heilmittel und Folgekosten wie Operationen.
Das Programm wird aktuell um zusätzliche Indikationsgebiete erweitert.
Substanzbezogene Abhängigkeitserkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. Allein 2,2 Mio. Erwachsene sind alkoholabhängig, die Rückfallrate im ersten Jahr nach stationärer Behandlung liegt bei rund 64 %. Besonders vulnerabel ist die Phase nach der Entlassung. Betroffene sind mit Alltagsbelastungen, sozialen Triggern und Cravings konfrontiert, während professionelle Begleitung oft fehlt und Wartezeiten die ambulante Versorgung verzögern.
coobi care schließt diese Lücke durch eine integrierte telemedizinische Plattform. Eine Patienten-App liefert evidenzbasierte Interventionen rund um die Uhr, ein Garmin-Wearable erfasst kontinuierlich digitale Biomarker (HRV, Schlaf, Aktivität), und ein Therapeuten-Dashboard ermöglicht Verlaufsbeurteilung und frühzeitige Krisenintervention.
coobi care ermöglicht in drei Suchtkliniken eine datenbasierte ambulante Therapie und langfristige Nachsorge im Regelbetrieb und wird gemeinsam mit der DRV Nord und der MLU Halle-Wittenberg an 34 Einrichtungen wissenschaftlich evaluiert.
Dr. med. Julian Kruse
Stigma Health GmbH
Jarrestr. 42a
22303 Hamburg
Tel.: +49 3050931865
Mail: info@coobi.health
Web: www.coobi.health
Der flächendeckende Einsatz digitaler Anwendungen im deutschen Gesundheitswesen ist immer noch rückständig, schwer kalkulierbar, langwierig und wird als verzögert oder teils als gescheitert wahrgenommen.
Was sind Erfolgsfaktoren, Hürden und Chancen? Wie gestaltet man Implementierung von eHealth-Lösungen – machbar, nachhaltig und effizient?
eHealth-COMPATH greift auf den s.g. Concept Mapping-Ansatz zurück, adaptiert diesen und entwickelt ein intuitives Toolkit für Implementierungsverantwortliche.
Eine systematische Planung des Implementierungsprozesses, die relevante Akteure einbezieht, wird mit Hilfe des Toolkits einfacher. Einzelne Planungsphasen und -schritte werden erklärt; Checklisten, Tools, etc. an die Hand gegeben. So können passgenaue Implementierungsstrategien für unterschiedliche Settings entwickelt und der Komplexität der einzelnen Vorhaben alltagstauglich begegnet werden.
Dieser neue Ansatz wird anhand der Kommunikation via KIM zwischen Arztpraxen und Pflege erprobt und dessen Machbarkeit, Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit in einer begleitenden Studie überprüft.
Netzbüro
solimed – Unternehmen Gesundheit
Grünewalder Str. 29 – 31
42657 Solingen
Tel.: +49 212 – 2494675
Mail: netzbuero@solimed.de