Telemedizinpreis

Zeigen Sie uns Ihre innovative Lösung

für eine verbesserte Gesundheitsversorgung in Deutschland

Der Telemedizinpreis wurde im Jahr 2007 von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. ins Leben gerufen, um innovative Projekte und Lösungen aus Deutschland auszuzeichnen, die sich in besonderem Maße in der Telemedizin verdient gemacht haben und deren Leistungen den Zielen der DGTelemed entsprechen.

Die Erstbewertung der eingereichten Bewerbungsunterlagen wird von einer Jury (bestehend aus Vertreter:innen des DGTelemed-Vorstands) vorgenommen. Hierbei werden die Beiträge ausgewählt, die sich auf der Kongress-Webseite darstellen und am ersten Tag des Nationalen Fachkongresses Telemedizin im Rahmen eines Science Slams präsentieren dürfen.

Die finalen Preisträger:innen werden von den Kongressteilnehmer:innen vor Ort gewählt.

Die Einreichungsfrist für den Telemedizinpreis 2026 ist am 15. März 2026 abgelaufen.

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Schriftliche Bewerbung

Einreichen Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.

digitale Präsentation

Präsentation Ihrer Lösung auf der Webseite.

Science Slam

Präsentation vor dem Publikum des Nationalen Fachkongresses Telemedizin

PREISTRÄGER Platz 3 | 2025

Platz 3 | H3-Training

Den dritten Platz belegte das H3-Training des Telemedizinzentrums Hamm – eine telemedizinisch begleitete kognitive Stimulationstherapie für Menschen mit Demenz.  Das Projekt setzt den größten Pflegedienst Deutschlands in den Fokus: Pflegende Angehörige. Das H3-Training stärkt diese Gruppe gezielt: Es kombiniert Hörförderung, kognitive Aktivierung und empathische Begleitung. Menschen mit Demenz und Hörminderung trainieren zuhause digital auf dem Tablet – angeleitet von vertrauten Co-Therapeut:innen, oftmals fortgebildete Angehörige. Zugleich werden sie telemedizinisch begleitet – durch Therapeut:innen, die mit Hilfe von KI-basierter Auswertung der Trainingsdaten passgenaue Pläne entwickeln. „Durch das H3-Training entsteht ein neues, vernetztes Versorgungsmodell: wohnortnah, niedrigschwellig und menschlich“, so Prof. Dr. Gregor Hohenberg, Wissenschaftliche Leitung des Telemedizinzentrums Hamm sowie Leiter der Stabstelle für Digitalisierung und Wissensmanagement an der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Das H3-Training steht für digitale Nähe, Teilhabe und eine sorgende Gesellschaft von morgen.“

Link zum Telemedizinzentrum Hamm

PREISTRÄGER Platz 2 | 2025

Platz 2 | TelEmergencyKids

Auf Platz zwei landete ein Projekt aus der Kinder-Notfallmedizin: TelEmergency Kids. Nicht lebensbedrohlich erkrankte Kinder fallen oft in eine Versorgungslücke – besonders, wenn die Kinderärzt:innen nicht mehr erreichbar sind. Viele Eltern suchen dann die nächstgelegene Notaufnahme auf, auch wenn dort keine Pädiater:innen vor Ort ist. So auch in der Kreisklinik Ebersberg. Mit TelEmergencyKids wird via Telemedizin ein:e Fachärzt:in der München Klinik Schwabing zugeschaltet. „Per Videoübertragung erfolgt eine Einschätzung, ob das Kind vor Ort behandelt werden kann, bei niedergelassenen Kinderärztinnen oder -ärzten vorgestellt oder direkt verlegt werden sollte“, beschreibt Dr. med. Franziska Huber, Ärztin für Innere Medizin an der Kreisklinik Ebersberg, das Projekt. „Telemedizin erspart Familien unnötige Wege und Wartezeiten, entlastet Notaufnahmen und bringt kinderärztliche Expertise direkt in die Fläche.“

Link zu TelEmergency Kids

PREISTRÄGER Platz 1 | 2025

Platz 1 | KidS

Den ersten Platz beim Telemedizinkongress 2025 belegte das eHealthSax Projekt Kinder Tele-Intensivnetzwerk Sachsen (KidS). KIdS ist ein integriertes Versorgungskonzept für die flächendeckende Sicherstellung hochqualitativer pädiatrischer Notfall- und Intensivmedizin – insbesondere auch in strukturärmeren Regionen. Das Projekt besteht aus vier Modulen:

  • Telemedizinnetzwerk für Kindernotfall- und Intensivmedizin mit 16 Partnerkliniken und einer Rehabilitationseinrichtung in Sachsen
  • pädiatrischer Intensivtransport zur sicheren Verlegung kritisch kranker oder beatmeter Kinder zwischen den Kliniken im Netzwerk
  • Weiterbildung der medizinischen Teams regionaler Partnerkliniken inkl. Peer Review
  • Wissenschaftliche Auswertung des Projekts.

Durch telemedizinische Lösungen können die Kolleg:innen der Partnerkliniken 24/7 auf die Expertise pädiatrischer Intensivmediziner:innen aus dem Uniklinikum Dresden zurückgreifen „Durch die Telemedizin bringen wir intensiv- und notfallmedizinisches Wissen in die Fläche“, so Projektleiter Dr. med. Stefan Winkler, Oberarzt der pädiatrischen Intensivstation an der Universitätskinderklinik Dresden. „Wir können Partnerkliniken, die keine eigene Intensivstation haben, rund um die Uhr mit unserem Wissen unterstützen.“

Link zu KidS

PREISTRÄGER Platz 3 | 2024

Platz 3 | Der digitale Gesundheitslotse

Den dritten Platz beim Telemedizinkongress 2024 belegte „Der digitale Gesundheitslose“ des Universitätsklinikums Halle (Saale). Das Projekt ermöglicht eine erste mobile medizinische Ersteinschätzung für Patient:innen. Diese können ihre Symptome in eine Webanwendung eintragen und erhalten eine Ersteinschätzung ihres Krankheitsbildes und Handlungsempfehlungen zum weiteren Vorgehen. Patient:innen sollen dadurch mögliche Unsicherheiten genommen werden: Ist der Besuch einer Notaufnahme angezeigt oder reicht der Besuch in der Praxis an nächsten Werktag? Sollte ein Besuch in der Notaufnahme empfohlen werden, erhält das medizinische Personal vor Ort vorab Informationen zu den Symptomen, was das Anamnesegespräch vereinfachen und beschleunigen soll.

PREISTRÄGER Platz 2 | 2024

Platz 2 | biopeak

Auf Platz zwei landete eine Lösung zur 24-Stunden-Blutdruckmessung ohne Manschette der biopeak GmbH. Üblicherweise wird der Blutdruck mit einer herkömmlichen Blutdruckmanschette diagnostiziert. Die Firma biopeak hat ein Wearable (Uhr oder Brustpatch) für eine 24-Stunden Blutdruckmessung entwickelt. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Erfassung relevanter Vitalparameter, ohne den Alltag der Patient:innen wesentlich zu beeinflussen. Die Cloudbasierte-Lösung übermittelt einer Arztpraxis automatisch nach 24 Stunden Daten zu u. a. Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Herzzeitvolumen, sodass die Patient:innen im ersten Schritt nicht zurück in die Praxis müssen.

PREISTRÄGER Platz 1 | 2024

Platz 1 | KULT-SH

Den ersten Platz belegte das Innovationsfonds-Projekt „Kinderonkologische Untersuchung durch leistungsfähige Telemedizin in Schleswig-Holstein (KULT-SH)“. Das Projekt richtet sich an krebskranke Kinder und Jugendliche, die an der Universitätsklinik Schleswig-Holstein (UKSH) behandelt werden. Gerade in ländlichen Regionen müssen viele Familien lange Strecken zum Krankenhaus zurücklegen. Der Einsatz von Telemedizin soll dabei helfen, infektiöse Komplikationen zu vermeiden, die Frequenz stationärer Aufenthalte zu reduzieren und Behandlungskosten zu senken. Videosprechstunden und Telemonitoring sollen den Alltag der Patient:innen erleichtern. KULT-SH möchte wissenschaftlich nachweisen, inwiefern in der kinderonkologischen Intensivtherapie Vor-Ort-Visiten durch Telemedizin ersetzt werden können. Beeindruckendste Zahl des Tages: im Rahmen des Projekts konnten bereits jetzt insgesamt Wegstrecken von 40.000 km eingespart werden – das ist der Weg ein Mal um den Globus, so Projektleiter Prof. Dr. Dr. Fabian-Simon Frielitz, Projektleiter Evaluation bei KULT-SH.

PREISTRÄGER Platz 3 | 2023

Platz 3 | Telespactive – Telemedizin für eine verbesserte Versorgung von Patient:innen mit axialer Spondylarthritis

Das Projekt „Telespactive – Telemedizin für eine verbesserte Versorgung von Patient:innen mit axialer Spondylarthritis“ der Unikliniken Erlangen und Würzburg stellt in Zeiten knapper rheumatologischer Versorgungskapazitäten und jahrelanger Symptomdauer bis zur rheumatologischen Erstvorstellung einen innovativen, ressourcensparenden und ausweitbaren Lösungsansatz dar. Das Projekt umfasst die multimodale telemedizinische diagnostische Beurteilung zur Diagnosebeschleunigung und telemedizinisches Monitoring zur Einsparung von Vor-Ort-Visiten.

PREISTRÄGER Platz 2 | 2023

Platz 2 | Optimal@NRW

Ziel von Optimal@NRW ist u. a., vermeidbare Krankenhauseinweisungen zu verhindern. Pflegeheime werden mit einem Frühwarnsystem, einem digitalen Visitenwagen zur Durchführung von Telekonsultationen sowie einer zentralen ePA ausgestattet. Eingesetzt werden geschulte Nicht-ärztliche Praxisassistenzen (NäPa) mit weiteren Qualifikationen/ Zusatzaufgaben (NäPa(Z)) zur Erbringung telemedizinisch delegierter Leistungen vor Ort. Etabliert wird ein gemeinsamer digitaler Tresen mit den Rettungsdiensten der Region sowie der KV/Arztrufzentrale NRW, niedergelassenen Hausärzt:innen und einer Zentrale in der Uniklinik Aachen.

PREISTRÄGER Platz 1| 2023

Platz 1 | smartcor – Digitale Schlaganfallprävention NRW

smartcor – Digitale Schlaganfallprävention NRW der novadocs GmbH vereinfacht das Screening von Vorhofflimmern mit Wearables. Die Versendung und Bewertung des EKG erfolgen per App und Webseite. Geplant ist die Gründung eines sektorübergreifenden Telemedizinzentrums, um Arztpraxen und Kliniken zu verbinden – eine Erweiterung von Strukturen im ländlichen Raum um eine neue digitale Methode. Parallel erfolgt die Erhebung wissenschaftlicher Daten. Perspektivisch wird der Einsatz als zusätzliche digitale Methode bei der Versorgung chronischer Erkrankungen angedacht.

PREISTRÄGER Platz 3 | 2022

Platz 3 | TeleCOVID Hessen

Über Platz 3 freute sich das Projekt TeleCOVID Hessen, präsentiert durch Vertreter aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, des Klinikums Kassel und des Universitätsklinikums Frankfurt. Mittels einer App ist es möglich, alle vorhandenen Daten von Patientinnen und Patienten hochzuladen, um ein telemedizinisches Konsil durchzuführen und sich gemeinsam für oder gegen eine Verlegung der Patientin bzw. des Patienten zu entscheiden. Diese Lösung soll die Kommunikation zwischen Kliniken erleichtern.

PREISTRÄGER Platz 2 | 2022

Platz 2 | TIC-PEA

 

Als Zweitplatzierte wurde das Projekt TIC-PEA geehrt. Über TIC-PEA (Universitätsmedizin Mainz) können sich Behandlerinnen und Behandler sowie externe Kolleginnen und Kollegen aus der Kinderchirurgie, -anästhesie und -pneumologie per Video-Konferenzen mit nationalen Expertinnen und Experten über ihre Patientinnen und Patienten mit Ösophagusatresie austauschen.

PREISTRÄGER Platz 1| 2022

Platz 1 | OBERBERG_FAIRSORGT

Innovationen im eHealth-Bereich fördern, das ist das Ziel des Telemedizinpreises, den die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed) am 19. Mai 2022 zum 12. Nationalen Fachkongress Telemedizin dem Projekt OBERBERG_FAIRsorgt verlieh. Ziel des Projekts ist es, den Oberbergischen Kreis mit Hilfe von Telemedizin bei der Prävention, Gesundheitsförderung, Pflege- und Versorgungsangeboten speziell für ältere Patientinnen und Patienten zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Preisträger-Projekt finden Sie hier.

Preis (-vergabe)

Die Preisverleihung findet am zweiten Tag des Nationalen Fachkongresses Telemedizin statt.

Den Gewinner:innen winkt folgender Preis:

    • Prominente Darstellung der Preisträger:innen in den Medien der DGTelemed (z. B. Website, Newsletter, Social Media)
    • Bericht über die Preisträger:innen auf den DGTelemed-Verbandsseiten von E-Health-Com und KTM Krankenhaus Technik Management
    • Freier Eintritt zum Fachkongress im folgenden Jahr (für 2 Personen)
    • Kostenlose Mitgliedschaft bei der DGTelemed für 1 Jahr

Sponsoring

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